Donnerstag, August 17, 2006

Und täglich grüßt der ... Matsch!


Rezept für ein abenteuerliches Wochende: Man nehme ganz viel Wasser in Form von Regen, der den Boden so richtig schön matschig, schlammig, rutschig... macht sowie 40 Studenten aus aller Herren Ländern und lasse sie 2 Tage durch diese Masse wandern. Das Ergebnis dieser Mischung ist natürlich sehr viel Spaß und dass ich meine Wanderschuhe über alles liebe, denn meine Füße sind trocken geblieben...
Aber nun mal schön der Reihe nach: iSpace, unser internationales office hat zum Wandertrack geladen mit Übernachtung in einer Hütte des Tramping Clubs. Die vorherigen Tage hat es sinnflutartig geregnet und entsprechend war der Boden aufgeweicht und verdammt rutschig. Der erste Marsch war am Samstag ungefähr 4 Stunden lang und brachte so einige Herausforderungen mit sich, wie zum Beispiel sehr steile Abhänge, die herungergeklettert werden wollten oder die Überquerung eines - reißenden natürlich ;) - Flüßchens. Ohne größere Verluste angekommen in der Hütte schloss ich mich noch einem anderem Trip an, der allerdings nach kurzer Zeit abgebrochen wurde, weil es dann doch wieder anfing zu schütten und der Spaßfaktor mit steigender Sättigung des Untergrundes deutlich sank.
Die Hütte ist sagen wir mal ganz neutral... einfach gehalten. Es regnet nur an wenigen Stellen rein, es gibt Liegeplätze, Regenwasserzugang und Plumpsklos. Ich weiß immer noch nicht wie, aber die Führer haben es irgendwie hinbekommen auf Gaskochern und mit Kopflampen für die gesammelte Mannschaft Spaghetti zu kochen.
Nach einer Sardinenbüchennacht schlüpfte ein jeder mit mehr oder weniger Argwohn im Gesicht wieder in die noch nassen oder auf jeden Fall schlammigen Klamotten und Schuhe und auf gings zum nächstem Trip. Dieser führte uns durch noch mal durch teilweise knöcheltiefen Schlamm zum Piha Beach, einem sehr schönen Ort im Westen Aucklands (endlich mal wieder hohe Wellen...). Der Schlamm war wirklich tief und es sah einfach nur zum Schreien komisch aus, wie sich alle an den Bäumen entlanggehangelt haben um ein Versinken im Matsch zu vermeiden. Ich fühlte mich insgesamt eher an die Beschreibung der Grundausbildung beim Bund meines hochgeschätzen Bruders erinnert als ich durch den Matsch stapfte als an locker flockiges Wandern. Aber es war toll, mir hats Spaß gemacht!
Hier noch ein kleines Zitat, das zeigt, wie lustig Internationalität doch sein kann: "Das ist ja sehr schön, dass einige im Schlaf sprechen. Aber warum zum Teufel müssen die alle in ihrer Muttersprache träumen? Da kann man ja gar nichts verstehen!"

2 Comments:

At 7:48 AM, Anonymous Anonym said...

Hi Hanna,
das Bild mit dem kleinen Berg ist klasse - hast Du das geschossen?
Liebe Grüße aus Hamburgo!

 
At 9:27 AM, Blogger Hanna said...

Nein, von mir sind bislang noch gar keinen selbstgeknipsten Fotos auf der Seite. Es fotographieren immer so viele Leute, dass ich zu faul bin meine eigene Kamera herauszuholen...
Das ist alles nur geklaut...!

 

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